Spider-Man: Shattered Dimensions

admin am 20. Oktober 2010

Die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft ist zurück auf den Spielkonsolen. Mit Spider-Man: Shattered Dimensions bringt Activision ein vielseitiges Spiel auf den Markt, das nicht nur Fans des Netzschwingers begeistern dürfte.

Eine Geschichte von Dan Slott

Die Hintergrundstory für Spider-Man: Shattered Dimensions wurde von dem Comic-Autor Dan Slott geschrieben, der bereits zuvor für Spideys Herausgeber Marvel gearbeitet hatte. In der Geschichte (wer nichts verraten haben möchte, sollte jetzt nicht mehr weiterlesen) kämpft der Held zu Beginn gegen den Schurken Mysterio. Im Verlauf des Kampfes zerbricht eine magische Tafel, deren Einzelteile sich in vier verschiedene Dimensionen verstreuen. Die geheimnisvolle Madame Web hilft Spider-Man dabei, die einzelnen Fragmente zurückzuholen. So beginnt ein Abenteuer, dass die Grenzen von Zeit und Raum durchbricht.

Ob Slott selbst die nicht zu verleugnenden Löcher in der Logik selbst zu verantworten hat oder seine Geschichte im Nachhinein geändert wurde, lässt sich nicht sagen. Man sollte wohl nicht zu sehr darüber nachdenken, wie die Handlung denn nun wirklich funktionieren soll, sondern sich mehr der geballten Spidey-Action hingeben, die hier gleich von vier Spider-Men geboten wird.

Vier Dimensionen

Das besondere an Spider-Man: Shattered Dimensions sind die kleinen Veränderungen im Gameplay, die durch die unterschiedlichen Dimensionen, die der Spieler erlebt, begründet werden. Als der Spinnenmann des Ultimate Universums hat man viele Tasten in actiongeladenen Kämpfen zu drücken, während man als der Held im Noir-Universum zurückhaltender und überlegter vorgehen muss. Damit der Spider-Man des bekannten “Amazing Universums” nicht zu sehr dem ultimativen Spinnerich ähnelt, hat man sich dazu entscheiden, dem Zweitgenannten das schwrze Kostüm anzuziehen, was ein paar Eigenheiten mitbringt. Ob nun in der Zukunft des Spider-Man 2099 oder der Vergangenheit des Spider-Man: Noir, ob als berühmter Amazing Spider-Man oder als junger Ultimate Spider-Man – der Spieler kann eine Menge Abwechslung genießen.

Das Spiel macht mit Sicherheit eine Menge Spaß, dennoch sollte man kein Arkham Asylum für den Netzkopf erwarten. Dazu bleibt Spider-Man: Shattered Dimensions leider zu eintönig, bietet nur Kloppereien und keine Rätsel. Aber man kann ja nicht immer nur auf Arkham City warten.

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