Kinect wirft einen großen Schatten

admin am 7. Januar 2011

Nachdem Nintendo 2006 mit der Wii und ihrer neuartigen Steuerung die Welt der Spielkonsolen revolutionierte, zog 2010 auch Sony mit Playstation Move für die Playstation 3 nach. Sonys System mag die ältere Steuerung der Wii an Präzension übertroffen haben, doch Microsoft stellt seit Ende des letzten Jahres mit Kinect für die Xbox 360 alle Konkurrenten in den Schatten.

Der Spieler ist selbst der Controller

Für das Spielen mit Microsofts Kinect ist kein Controller wie bei den Konsolen Konkurrenz notwendig. Hier werden die Bewegungen des Spielers direkt auf das Spiel übertragen. Dabei ist Kinect außerdem genauer als es beispielsweise Sonys EyeToy von sich behaupten lässt. Diese neuartige Steuerung ist dank einer Kombination aus Tiefensensor-Kamera, einer Farbkamera, eines Mikrofons und der zugehörigen Software möglich. Kinect ist derzeit die Krönung der Bewegungssteuerungen und es darf gespannt sein, mit welchen zukünftigen Entwicklungen die anderen Unternehmen darauf reagieren werden.

 

Kinect ist König

Nun wird die Kinect wahrscheinlich erstmal durch sich vermehrende Spielangebote und kommende Verbesserungen im Zentrum des Interesses stehen, vielleicht sogar bis zu einer Wii2, deren Veröffentlichung sich wohl noch ziehen wird. Interessant ist dabei aber auch, dass Nintendo Gerüchten zufolge nicht auf eine Angleichung der Steuerung an das System Kinect zielt, sondern sich wie schon bei dem Nintendo DS mehr der 3D Graphik widmen möchte. Nintendos 3DS kommt übrigens schon dieses Jahr auf den Markt. Eines ist jedenfalls sicher, eine neue Zeit der Innovationen bzw. deren Umsetzungsmöglichkeiten hat endlich begonnen. Nachdem es viele Jahre gedauert hat, bis sich Gamepads zu Bewegungssteuerelementen weiterentwickelt haben, hat Microsoft nun innerhalb weniger Jahre begonnen Controller überflüssig zu machen.

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