Preissenkung beim Nintendo 3DS

admin am 29. Juli 2011

Es war die Neuerung auf dem Spielemarkt – eine Handheldkonsole mit der Möglichkeit Spiele in 3-D zu spielen. Sowohl das Fachpublikum als auch die Gamer bestaunten den Nintendo 3DS als er im Juni 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und im März des folgenden Jahres auf den Markt kam. Von einer Revolution wurde gesprochen, und auch wenn die Technik noch nicht in allen Bereichen zu 100 Prozent ausgereift war, überzeugte das Gerät dennoch.

Zu hoher Preis

Nun muss Nintendo eingestehen, dass der 3DS nicht so eingeschlagen hat, wie man sich das in der Konzernzentrale in Kyoto erhofft hat. Es scheint, als hätte sich das Unternehmen gründlich verkalkuliert und den Preis von 250 Euro deutlich zu hoch angesetzt. Denn trotz mangelnder Konkurrenz konnten nicht genug Konsolen abgesetzt werden. Aus diesem Grund musste Nintendo nun den schmerzlichen Schritt gehen und den Preis für das Gerät deutlich senken. Ab Mitte August wird der Preis spürbar, um 80 Euro, auf nun nur noch 170 Euro reduziert. Damit die bisherigen Käufer dem Unternehmen die Treue halten und nicht zu verstimmt reagieren, bekommen sie immerhin ein kostenloses Spielpaket. Dieses sogenannte Nintendo 3DS Ambassador Programme umfasst den Download von zehn NES Spielen und zehn Game Boy Advanced Spielen. Dennoch dürfte die Entscheidung bei den Kunden der ersten Stunde für Unmut sorgen.

Schlechte Absatzzahlen

Allerdings scheint die Preissenkung aus Sicht der Konzernführung die einzig mögliche Option zu sein. Die Verkaufszahlen blieben deutlich hinter den firmeneigenen Erwartungen zurück. 4,3 Millionen Geräte sollen bisher über den Ladentisch gegangen sein, anscheinend nicht genug für Nintendo, zumal jetzt auch noch ein Konkurrent in Form der Playstation Vita ins Rennen geht.

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